17.10.2018

Mathias Söllner schafft es in den Bezirkstag!

Pressemitteilung der Grünen Oberfranken vom 18.10.2018:

Oberfränkische Grüne verdreifachen ihre Sitze im Bezirkstag

Nach einem hochmotivierten Wahlkampf verdreifachen die oberfränkischen Grünen ihre Sitze im Bezirkstag. Als neue Fraktion ziehen Dagmar Keis-Lechner aus Kulmbach, Mathias Söllner aus Lichtenfels und Manfred Neumeister aus Hollfeld im Landkreis Bayreuth in den Bezirkstag ein. Bezirkssprecherin Lisa Badum: „Ich freue mich wirklich sehr über den Zuwachs im Bezirk. Dass wir unser Ergebnis verdreifacht haben zeigt, wie sehr sich die Menschen in Oberfranken eine gerechtere Politik für alle wünschen.“ Dagmar Keis-Lechner, die als Spitzenkandidatin für Oberfranken kandidierte, freut sich über ihren Erfolg und will sich im Bezirkstag unter anderem besonders für die Belange behinderter Menschen einsetzen: „Teilhabe behinderter Menschen am Leben und Hilfe zur Pflege sind keine Worthülsen. Da muss Leben rein und natürlich das Geld, das der Bund uns jährlich ausschüttet – insgesamt 5 Mrd.!“ Mathias Söllner stimmt zu und ergänzt: „Wir können und wir müssen als Bezirk auch daran arbeiten, dass wir eine flächendeckende Versorgung von Ärztinnen und Ärzten auf dem Land sicher stellen und nicht warten bis Bund oder Land reagieren. Immer mehr Mikroplastik und Sedimentablagerungen machen unseren heimischen Fischbeständen zunehmend das Leben schwer. Als Bäckerinnungsmeister ist mir zudem wichtig, dass in unserer Genussregion Oberfranken mehr auf eine giftfreie und tiergerechte Lebensmittelproduktion geachtet wird.“ Das großartige Wahlergebnis ist auch gerade für ihn als Lichtenfelser ein positives Signal für grüne Inhalte: „Es hat mich sehr gefreut, dass so viele Menschen in Oberfranken für mich gestimmt haben. Gerade wenn man aus einem Wahlbezirk kommt, der nicht 20% Grünen- Wähler*innen hat, ist das nicht selbstverständlich.“ Manfred Neumeister bestätigt: „In Demut bedanke ich mich für das Mandat. Unser großartiges Ergebnis ist gleichfalls eine Verpflichtung. Haltung und Fairness werden den Umgang miteinander prägen, um alle wichtigen Aufgaben für unser Oberfranken umzusetzen. Wir sind dabei und haben es in den letzten Monaten deutlich bei allen Bürger*innen vermitteln dürfen.“ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksverband Oberfranken Bezirksvorstand Lisa Badum Sprecherin Gerhard Schmid Kassier Ulrike Gote Beisitzerin Gerhard Sauer Beisitzer buero@gruene-oberfranken.de www.gruene-oberfranken.de

07.10.2018

Flyer zur Wahl

01.09.2018

Unsere Kandidatin für den Landtag: Edith Memmel

Kurzportrait:

Landesliste Oberfranken: Listenplatz 3

Direktkandidatin: Kronach, Lichtenfels (Stimmkreis 407)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann bist du wo geboren und was kannst du Persönliches über dich erzählen?

1951 in Pfändhausen/Landkr.Schweinfurt. Hauptschulabschluß, 2.Bildungsweg Fachabitur. Ausbildung als Landwirtschaftsgesellin und Keramikmeisterin. Seit 1979 selbstständige Handwerksmeisterin mit Betrieb in Burgstall/Mitwitz. Von 1996-2018 Zweigstelle auf der Insel Rügen. 38 Lehrlinge ausgebildet. Verheiratet, 2 erwachsene Kinder. Von 1986-1990 MDL in Bayern

Hast du derzeitig eine politische Funktion inne und wenn ja: welche?

Gemeinderätin in Mitwitz. Kreisrätin im Kreistag Kronach.

Was sind deine politischen Schwerpunkte?

Handwerks-Mittelstandspolitik. Regionalentwicklung: ländlicher Raum. ÖPNV. Landwirtschaft.

Was ist dein wichtigstes politisches Ziel?

Mehr neues, erschwingliches, alters- und familiengerechtes Wohnen. Ortskernerhaltung in den Dörfern, neue Wohnprojektentwicklung, gerechte und familien-/frauenfreundliche Arbeitswelt. Flexible Kinderbetreuung von Kindergarten und Schule. Mehr dezentrale Energie und umweltfreundliche Mobilität. ÖPNV, angepasst Systeme an die Bedürfnisse der Region und den Menschen dort. Mehr gesunde und Bio-Nahrung aus der Region. Unterstützung der Direktvermarktung in der Region, Gentechnisch- und Pestizidfreie Landwirtschaft.

01.09.2018

Unser Kandidat für den Bezirkstag: Mathias Söllner

Mein Name ist Mathias Söllner aus Lichtenfels. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Seit 2014 bin ich als Stadt- und Kreisrat aktiv.

Als Kreishandwerksmeister - und damit auch als Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer für Oberfranken konnte ich schon Erfahrung in vielen Themenbereichen des Bezirkes Oberfranken sammeln.

Für mich war und ist eines der wichtigsten Felder die Flüchtlingspolitik. In der Zuwanderung sehe ich große Chancen für Oberfranken, vor allem, um dem steigenden Personalmangel entgegenzuwirken. Die sprachlichen und kulturellen Barrieren sind mir durchaus bekannt. Nach einem Besuch des Flüchtlingsheims in Weismain weiß ich aber, dass die aktuellen Probleme spätestens in der nächsten Generation gelöst werden können. Die "Amtssprache" der dort lebenden Kinder ist bereits jetzt akzentfreies Deutsch. Dieses Potential zu nutzen, würde nicht nur den Schwächsten von uns helfen.

Dies war mir auch immer in meinem Berufsleben wichtig. Unter über 40 jungen Menschen, die in meinem Betrieb ihre Ausbildung absolvierten, waren auch stets Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen. Ob Migrationshintergrund, eine Lernbehinderung oder Straffälligkeit, die Voraussetzungen waren nicht einfach. Die Jugendlichen waren aber umso dankbarer, dass man sie nicht abgeschrieben hatte. Gerade für Menschen mit besonderen Bedürfnissen kann und muss der Bezirk zu seinen Aufgaben stehen und Programme zur Eingliederung ausbauen.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist auch Aufgabe des Bezirkstages. Gerade das Thema Barrierefreiheit in Oberfranken ist mir als Menschen mit einer Gehbehinderung sehr wichtig. Hier muss mehr passieren.

Ein weiterer Punkt, der mir besonders als Ernährungshandwerker am Herzen liegt, ist die Genussregion Oberfranken, in der ich Gründungsmitglied bin. In meinem Amt als 1. Vorstand des Vereins Main-Jura-Natur trage ich aktiv zur Förderung der regionalen Landwirtschaft und des Handwerks wie Bäcker, Brauer, Müller oder Imker bei. Diese Erfahrung und diese Leidenschaft für unsere Heimat möchte ich auch in den Bezirkstag miteinbringen.

Im Bereich der Gesundheitspolitik ist Oberfranken zweigeteilt. Attraktive Standorte wie Bamberg, Coburg oder Forchheim können auf ein großes Angebot an Ärzten zurückgreifen. In Regionen wie dem Frankenwald sieht es oftmals eher nüchtern aus. Hier hilft meiner Meinung nach nur eine massive Förderung der nachfolgenden Ärztegeneration sowie die Unterstützung der ansässigen Wirtschaft, wie sie vor der Wiedervereinigung stattgefunden hat. Der Bezirk muss hier unterstützend tätig werden. Ein Abbau von wichtigen Abteilungen unseres Bezirksklinikum Kutzenberg ist genau der falsche Weg und schadet nur der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.

Dies sind Themen, die mir besonders wichtig sind und für die ich mich gerne im Bezirkstag einsetzen möchte und darum bitte ich um Eure Stimme.

URL:http://gruene-lichtenfels.de/landtags-und-bezirkstagswahl-2018/